Die meisten Brandopfer (70 Prozent) verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95 Prozent der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt.
Kreisfeuerwehrverband SALZLANDKREIS e.V.
Impressum
Mitglieder:
Die Initiative Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid- Vergiftungen wurde im Jahr 2018 als nicht eingetra- gener Verein gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung in Deutschland über die gesundheitsgefährdenden Gefahren von Kohlen- monoxid (CO) aufzuklären.
Dieses Faltblatt wurde Ihnen überreicht von:
Schütze dich vor Kohlenmonoxid!
vfdb
vfdb
Früher warnte der „Harzer Roller“ vor Kohlenmonoxid Für das Logo der Kampagne stand ein gelber Kana- rienvogel Pate. Diesen nutzten die Bergleute, als es noch keine technischen Messgeräte gab, um sich vor Kohlenmonoxid zu schützen. Die Bergleute trugen die Kanarienvögel in kleinen Käfigen in den Stollen bei sich. Hörten die Vögel auf zu singen und fielen innerhalb von zwei bis drei Minuten tot von der Stange, hatten die Arbeiter gerade noch Zeit, sich in Sicherheit zu bringen.
Vor einer CO-Vergiftung gibt es nur einen wirksamen Schutz: Kohlenmonoxid-Warnmelder. Denn selbst, wenn alle Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf fach- gerechten Betrieb und regelmäßige Wartung von Verbrennungseinrichtungen getroffen wurden: eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Außer- dem kann die Gefahrenquelle auch außerhalb der eigenen Wohnung liegen, denn CO durchdringt ungehindert Wände und Decken. Bitte beachten Sie bei der Installation die Bedienungs- anleitung des CO-Melders. Geprüfte und zertifzierte Geräte nach DIN EN 50291 erkennen Sie übrigens am BSI- oder LBCP-Prüfzeichen auf Gerät und Verpackung. Wichtig zu wissen: Kohlenmonoxid-Melder sind kein Ersatz für Rauchmelder!
Kohlenmonoxid-Melder schützen Ihre Gesundheit!
Schwindel Kopfschmerzen Desorienti erung Störung der Gehirnfunktion Koma Sehstörungen Herzkrankheiten
Übelkeit
Kohlenmonoxid (CO) entsteht bei der unvollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Kraft- und Brennstoffe. Besonders unter Sauerstoffmangel werden schnell lebensbedrohliche Konzentrationen erreicht. Ursachen können sowohl technische Defekte, mangelnde Wartung oder Manipulationen an der Verbrennungseinrichtung sein. Auch durch verstopfte Abluftrohre von Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen gelangt Kohlenmonoxid in die Raumluft.
Kohlenmonoxid (CO) verdrängt den Sauerstoff im Blut. Die Versorgung von lebenswichtigen Organen wie dem besonders auf Sauerstoff angewiesenen Gehirn wird blockiert. Je nach CO-Konzentration entsteht ein schleichender oder auch akuter Sauerstoffmangel an Herz, Gehirn und anderen Organen. Eine Kohlenmonoxidvergiftung kann zu erheblichen Beschwerden, Bewusstlosigkeit und zu massiven gesundheitlichen Spätfolgen bis hin zum Tod führen.
Grills oder Heizpilze gehören nicht ins Haus! Betreiben Sie niemals einen Grill oder Heizstrahler im Haus oder in der Garage. Es besteht akute Lebensgefahr durch unvollständig verbrannte Holzkohle oder Gas. Gastherme im Badezimmer: Lüftung sicherstellen! Sorgen Sie im Badezimmer für ausreichende Belüftung, wenn Sie eine Gastherme bzw. einen gasbetriebenen Durchlauferhitzer dort installiert haben. Kleben Sie vorhandene Lüftungsschlitze z. B. in der Tür nicht zu. Reinigen Sie vorhandene Lüftungssysteme regelmäßig, damit ein Sauerstoff- austausch sichergestellt ist.
Schutz vor Kohlenmonoxid
Kohlenmonoxid ist tödlich Kohlenstoffmonoxid, kurz Kohlenmonoxid (CO), ist ein gefährliches Atemgift, das man nicht sehen, riechen oder schmecken kann. Betroffene bemerken nicht, wenn sie Kohlenmonoxid einatmen, denn es gibt keine typischen Reaktionen wie Husten oder Atemnot.
Heizungs- systeme
Grill
Etagen- heizung
Pellets
Schorn- stein
Abgase generell
Kamine
Shisha
Richtig reagieren im Notfall
Wenn ein CO-Melder Alarm auslöst – oder bei Verdacht auf eine akute Kohlenmonoxid-Vergiftung: Verlassen Sie umgehend das Gebäude mit allen in der Wohnung anwesenden Personen! Öffnen Sie Türen und Fenster, sofern möglich. Nehmen Sie Ihr Mobiltelefon mit! Rufen Sie per Notruf 112 Rettungsdienst/Feuerwehr! Warten Sie draußen auf die Einsatzkräfte. Informieren Sie nach Möglichkeit weitere Bewohner/ Nachbarn über die Gegensprechanlage oder telefonisch. Gehen Sie nicht zurück ins Haus!
• • • • • • •
Kohlenmonoxid kann jeden treffen
Die schleichende Vergiftung
Warte nicht mit der Wartung Die regelmäßige Überprüfung und Wartung der Heizungsanlage oder Gastherme sorgt für einen zuverlässigen Betrieb der Anlage und die Sicherheit der Bewohner. Je nach Gerätetyp werden die Anlagen mit unterschiedlichen Intervallen durch den Schornsteinfeger überprüft. Wurden in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus dämmende Maßnahmen durchgeführt und/oder Türen und Fens- tern abgedichtet oder ausgetauscht, ist zudem eine Zwischenwartung außerhalb des regulären Wartungs- intervalls empfehlenswert.
Schütze dich vor Kohlenmonoxid Kohlenmonoxid (CO) ist ein Atemgift, das man nicht sehen, riechen oder schmecken kann. Abhängig von der CO-Konzentration in der Raumluft kann eine CO-Vergiftung von Beschwerden wie Kopfschmerz, Übelkeit oder Schwindel über Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod führen.
Ordnungsgemäße Installation sowie regelmäßige Inspektion und Wartung von Gasthermen, Heizkesseln und Lüftungssystemen durch Fachunternehmen Wiederkehrende Überprüfung durch den Schornsteinfeger Nie einen Holzkohlegrill, Heizpilz oder ein brennstoffbetriebenes Notstromaggregat in geschlossenen Räumen nutzen! Ablufthaube nicht gleichzeitig mit einer raumluftabhängigen Gastherme betreiben (automatische Fensteröffnung erforderlich). Holzpellets fachgerecht lagern und Lagerräume regelmäßig belüften. Kohlenmonoxid-Melder installieren. Diese lösen bei gesundheits- gefährdenden CO-Konzentrationen in der Raumluft Alarm aus.
CHECKLISTE: CO-Vergiftung vermeiden
MÖGLICHE KOHLENMONOXID-QUELLEN
Heizkessel Grill Etagen- heizung
Pellets
Schorn- stein
Kamine Shisha Abgase generell
Magdeburg, 1. Oktober 2019 Nr. 068/2019
Verantwortlich: Danilo Weiser Pressesprecher Halberstädter Str. 2 / am „Platz des 17. Juni“ 39112 Magdeburg Tel.: (0391) 567- 5504/ -5514/ -5516/ -5517/ -5377 Fax: (0391) 567- 5520 E-Mail: pressestelle@mi.sachsen- anhalt.de www.mi.sachsen-anhalt.de
Veranstaltungsankündigungen werden entgegengenommen Vorbereitungen für den Tag der Feuerwehr 2020 In Sachsen-Anhalt wird am Sonnabend, 30. Mai 2020 zum dritten Mal der Tag der Feuerwehr gefeiert. Der Tag, der dazu anregen soll, selbst aktiv bei der Feuerwehr zu werden, steht wie in den Vorjahren unter dem Motto „Voller Einsatz“. Feuerwehren und Gemeinden, die den Tag mit einem Programm vor Ort mitgestalten und damit Werbung in eigener Sache machen möchten, können ihre Veranstaltungsankündigung an die folgende E-Mail-Adresse senden: pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de. Zudem können Werbebanner, Plakate, Postkarten und Buttons abgefordert werden. Das Programm für ganz Sachsen-Anhalt wird auf der Internetseite www.vollereinsatz.sachsen-anhalt.de veröffentlicht. Hier sollen alle Aktionen – welches Format auch immer – vorgestellt und bekannt gemacht werden. Innenminister Holger Stahlknecht: „Der Tag der Feuerwehr macht deutlich, wie groß das ehrenamtliche Engagement überall im Land vor Ort ist. Die Kameradinnen und Kameraden machen Werbung in eigener Sache und für das Miteinander in den Städten und Dörfern. Dafür mein Dank. Ich freue mich auf die vielfältigen Angebote, die erneut auf die Sachsen-Anhalter zum Tag der Feuerwehr warten.“ Hintergrund: Mit einem Bündel aus Maßnahmen hat die Landesregierung im Jahr 2018 die Bemühungen der Städte und Gemeinden um die
personelle Stärkung ihrer Feuerwehr unterstützt. So wurden verschiedene Aktionen im Rahmen einer Image- und Personalgewinnungskampagne unter Federführung des Innenministeriums durchgeführt. Dazu gehören neben dem 1.Tag der Feuerwehr u. a. ein Ideenwettbewerb und die Entwicklung eines Brandschutzerziehungstages, der 2019 erstmalig stattgefunden hat. Die Feuerwehren mit ihrem ehrenamtlichen Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Zusammenhalt sollen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und die Mitgliederwerbung somit gestärkt werden.
Kreisfeuerwehrverband Salzlandkreis e.V.
Nachruf
Werte Kameradinnen und Kameraden, wir haben die traurige Nachricht erhalten, dass Bruno Maier, Alterskamerad der Ortsfeuerwehr Peißen und Ehrenmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes Salzlandkreis e.V., in Folge seiner schweren Krankheit, am 14. Februar 2020 im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Bereits im Jahr 1991 wurde er in den Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Bernburg e.V. gewählt und vertrat die Interessen der Betriebsfeuerwehren des Landkreises Bernburg. Im Jahr 1995 wurde er zum Geschäftsführer des Verbandes gewählt. Diese Funktion übte er bis zur Auflösung des Kreisfeuerwehrverbandes Bernburg e.V. im Jahr 2008 aus. Er hat mit seiner gewissenhaften Arbeit als Geschäftsführer die Verhandlungen zur Gründung des Kreisfeuerwehrverbandes Salzlandkreis e.V. geleitet. Seiner zielstrebigen Arbeit ist es zu verdanken, dass im Jahr 2013 alle Verbände im Kreisfeuerwehrverband Salzlandkreis e.V. vereint werden konnten. Aber auch als Mitglied der Alters & Ehrenabteilung der Ortsfeuerwehr Peißen wurde er von seinen Alterskameradinnen und Alterskameraden für seine Erfahrungen und Sachlichkeit sehr geschätzt. Wir haben einen pflichtbewussten und hilfsbereiten Alterskameraden verloren und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Frau, sowie allen Angehörigen unseres verstorbenen Alterskameraden. Die Kameradinnen und Kameraden des Kreisfeuerwehrverbandes Salzlandkreis e.V.